Kirche San Camillo, Genua
Am 1. Mai 1667 wurde mit dem Einverständnis des Abts von S.Stefano und unter der Teilnahme von Gio Maria De Franchi, Francesco und Camillo Bo der Grundstein für die Kirche S. Croce e S. Camillo gelegt. Die Bauarbeiten wurden am 3. Mai 1671, am Festtag von Santa Croce mit der Einweihung der Kirche abgeschlossen, im Jahre 1682 war die Ausschmückung der Fassade beendet. Die in der Kirche tätigen Mönche des Kamillianerordens wurden am 9. Dezember 1777 durch die Kapuzinermönche im Krankenhaus Pammatone abgelöst.
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Die kirchenfeindlichen Maßnahmen unter Napoleon erstickten um das Jahr 1810 jede Arbeitsmöglichkeit der Kamillianer, eine Wiedergründung des Ordens konnte erst nach dem Jahre 1815 erfolgen. Im Jahre 1839 wurde den Kamillianern die Kirche Santa Maria di Granarolo zugesprochen, in der sie nur knapp sieben Jahre tätig waren.
Bei neuerlichen staatlichen Repressionen im Jahre 1866 gingen das Haus und die Kirche S.Camillo in den Besitz der Stadt Genua über (auch heute noch im Besitz der Stadt), ein Teil des Hauses wurde abgerissen für die Erweiterung der Via Balilla. Den mittlerweile nur noch wenigen Mönchen wurden die verbleibenden Räume hinter der Kirche überlassen.
Text: Press Office Genova 2004 - Euroäische Kulturhauptstadt
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