Der Durazzo-Pallavicini-Park wurde im Auftrag des Marchese Ignazio Pallavicini zwischen 1840 und 1846 durch Michele Canzio entworfen und gestaltet. Canzio war damals der Bühnenbildner des Theaters Carlo Felice. Seinem Erfindergeist ist nicht nur der Park im romantischen Stil zu verdanken, sondern auch die originelle “Bühnengestaltung”, die sich aus den Szenerien eines Bühnenstücks in drei Akten zusammensetzt.
Der Rundgang, naturalistisch und architektonisch höchst interessant, windet sich durch die Klassische Allee, am Kaffeehaus vorbei, durch den Triumphbogen, am Eremiten-Haus vorbei bis hin zum Lago Grande, mit dem chinesischen Turm und dem Diana gewidmeten Tempel, und weiter durch den Blumengarten, an der Rosenlaube vorbei. Alles zusammen formt ein äußerst genaues Landschaftsbild. Es sind auch schöne Pflanzen-Exemplare vorhanden: der riesige Kampferbaum neben der Libanonzeder, die Palmen, die Araukarien, die Korkeiche.
Im Wesentlichen sticht die Sammlung der alten Kamelien hervor, die jedes Jahr eine spektakuläre Blüte schenkt. Im Park gibt es auch den botanischen Garten “Clelia Durazzo Grimaldi”,der 1794 angelegt wurde. Dank der Fähigkeit und der Unternehmungslust von Clelia Durazzo - sie stammte aus einer adeligen Famiglie - wurde der Garten in vielen Teilen Europas berühmt. 1840 ließ der Enkel Ignazio Pallavicini durchgreifende Umbauarbeiten vornehmen und seine Tochter Teresa nahm neuerliche Umgestaltungen vor. Seit 1928 ist der Park Eigentum der Stadt Genua, die ihm in den letzten Jahren seinen ursprünglichen Prunk verlieh.
Die beiden Gewächshäuser aus dem 19. Jahrhundert sind ein Beispiel der botanischen Kultur von Genua. Sie spiegeln die naturwissenschaftlichen Gebiete zu Beginn des 19. Jahrhunderts wider. Der neue botanische Garten bietet trotz seines begrenzten Ausmaßes einen weitläufigen Überblick über die Schönheiten der pflanzlichen Artenvielfalt. Sie wurde thematisch unterteilt, und somit besteht die Möglichkeit, dass der Besucher sich der Natur konkret nähern und ihren biologischen Ablauf, die Öko-Systeme, die kuriose und versteckte Pflanzenmorphologie kennen lernen kann.
Text: Grandi Giardini Italiani
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Kirche San Camillo, Genua
Am 1. Mai 1667 wurde mit dem Einverständnis des Abts von S.Stefano und unter der Teilnahme von Gio Maria De Franchi, Francesco und Camillo Bo der Grundstein für die Kirche S. Croce e S. Camillo gelegt. Die Bauarbeiten wurden am 3. Mai 1671, am Festtag von Santa Croce mit der Einweihung der Kirche abgeschlossen, im Jahre 1682 war die Ausschmückung der Fassade beendet. Die in der Kirche tätigen Mönche des Kamillianerordens wurden am 9. Dezember 1777 durch die Kapuzinermönche im Krankenhaus Pammatone abgelöst.
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Die kirchenfeindlichen Maßnahmen unter Napoleon erstickten um das Jahr 1810 jede Arbeitsmöglichkeit der Kamillianer, eine Wiedergründung des Ordens konnte erst nach dem Jahre 1815 erfolgen. Im Jahre 1839 wurde den Kamillianern die Kirche Santa Maria di Granarolo zugesprochen, in der sie nur knapp sieben Jahre tätig waren.
Bei neuerlichen staatlichen Repressionen im Jahre 1866 gingen das Haus und die Kirche S.Camillo in den Besitz der Stadt Genua über (auch heute noch im Besitz der Stadt), ein Teil des Hauses wurde abgerissen für die Erweiterung der Via Balilla. Den mittlerweile nur noch wenigen Mönchen wurden die verbleibenden Räume hinter der Kirche überlassen.
Text: Press Office Genova 2004 - Euroäische Kulturhauptstadt
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Der Hafen von Genua - Aussicht vom Kran eines Containerschiffes
Eine neue Perspektive… der Hafen von Genua in einem 360° Panoramafoto, aufgenommen vom Führerstand des Krans des Containerschiffes “Cielo del Canada” im Terminal SECH.
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Virtuelle Tour mit interaktiver Karte
In der Präsentation des Sportboothafens Marina Porto Antico in Genua wird auf dem Lageplan gleichzeitig der Blickwinkel und die Blickrichtung dargestellt. Diese Lösung kann auch für virtuelle Touren in Museen, Schiffen und Hotelanlagen eingesetzt werden.
Virtueller Rundgang (PopUp-Fenster)